Magpul CTR Test - Compact Type Restricted

Einer der meist gesehenen Magpul Austauschteile ist der Magpul CTR Schaft. Er fand Freunde bei den meisten Spezialeinheiten und ist daher auch durch diesen Bekanntheitsgrad bei vielen Schützen beliebt.

Der Knackpunkt ist erst einmal der Pufferrohrdurchmesser der eigenen Waffe. Waffenbesitzer müssen hier aber zwischen „Commercial Tubes“ und „Mil-Spec Tubes“ unterscheiden. Besitzer einer HK MR223 oder einer Oberland Arms Waffe benötigen einen Stock der die etwas breitere „Commercial Tube“ aufnimmt – ein Mil-Spec Schaft würde schlichtweg nicht drauf passen.

Eigentümer einer HK MR308 werden hier ebenfalls enttäuscht werden – die Bufffer Tube ist noch dicker als die beiden beschriebenen, da das Original in 7,62mm auch einen größeren Verschluss und damit auch ein größeres Pufferrohr benötigt.

Kommen wir aber zu dem, was den CTR ausmacht. Der Magpul Stock ist relativ leicht, schön schmal und gut in der Handhabung und er hat eine zusätzliche Arretierung um dem Wackeln paroli zu bieten. Allgemein gilt nämlich bei den AR15 Schiebeschäften, dass sie immer etwas wackeln.

Das ist soweit auch nötig, denn ohne das Spiel würde Schmutz die Funktion recht schnell ausschalten. Ein originaler AR15 Schiebeschaft ist also immer ein Mittelweg zwischen nervigem Wackeln und Funktionssicherheit.

Genau dieses Problem hat man über den CTR bei Magpul mittels der „Friction Lock Funktion“ gelöst. Hat man ihn über den inneren Griff auf Position geschoben, drückt man nur die vordere Arretierung wieder rein (sie kommt bei Betätigung des Haupthebels automatisch raus) und es wackelt nichts mehr. Eine tolle und unproblematische Lösung für das altbekannte Problem.

Der Unterschied ist aber nicht nur der Durchmesser der Buffer Tube Bohrung. Die Commercial Variante hat automatisch noch eine Gummischaftkappe im Lieferumfang, welche sich beim schießen deutlich angenehmer gestaltet, als das geriffelte Plastik Endstück des Mil-Spec Schafts. Wer auf diesen Luxus verzichten möchte, muss lediglich zwei Schrauben lösen und die Schaftkappe entfernen. Danach ist optisch kein Unterschied zur Mil-Spec Variante zu erkennen.

Wer einen Messschieber hat, sollte vor dem Kauf einfach mal den Durchmesser der Buffer Tube nachmessen. Mil-Spec Tubes haben 1.148“ Zoll (29,159 mm) und Commercial Tubes haben 1,168“ Zoll (29,667 mm). Ebenfalls wichtig zu wissen – Commercial Tubes sind meist noch etwas länger, als die Militärvarianten. Dies nimmt aber auf die CTR Stocks keinen Einfluss!

Wenn also euer Pufferrohr diese Ausmaße aufweist, wisst Ihr nun was passt und was nicht. Übrigens ist der CTR Stock in allen Varianten wegen dem „Friction Lock“ recht gutmütig was die Spaltmaße angeht. Es ist also im Regelfall noch problemlos möglich die Buffer Tube mit Tarnlack zu versehen, ohne das es bei der Positionsverschiebung klemmt.

Ich habe den CTR vor Jahren an meiner MR223A1 (Keiler) verbaut und bin bis heute überaus glücklich damit.

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